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Positive Energie durch Yoga im Alltag

Oct 28, 2020

Yoga-Übungen im Herbst für mehr positive Energie

Yoga macht gute Laune. Wahrscheinlich einer der wichtigsten Gründe, weshalb du deine Praxis so liebst. Auch die Wissenschaft belegt die positive Wirkung von Yoga auf unsere Stimmung, wie das GEO-Magazin mit dem Beitrag Wie und warum wirkt Yoga? bestätigt.

Jetzt, wenn die Tage wieder kürzer werden, ist es umso wichtiger, deine Energie regelmäßig aufzuladen. Yoga ist eine gute Quelle für positive Gedanken und neuen Schwung. In diesem Beitrag lernst du, wie sich Yoga auf deinen Energiefluss auswirkt und mit welchen Yoga-Übungen du im Herbst diesen Effekt verstärkst.

Raus aus dem Stimmungstief

Ein entspanntes Wochenende liegt hinter dir, du hast mit Freunden gegrillt und die letzten Sonnenstrahlen genossen. Sonntagabend sitzt du gemütlich mit einer Tasse Tee auf deiner Couch und nimmst dir vor, mit Schwung und Elan in die nächste Woche zu starten.

Doch schon am Montagmorgen hat sich die positive Energie vom Vorabend in Luft aufgelöst. Ein Grund mehr, einen Sonnengruß in deine Morgenroutine einzubauen. Schon 10 Minuten Yoga am Morgen können dir ein zufriedenes Lächeln ins Gesicht zaubern. Doch warum ist das so?

Warum gibt Yoga Energie?

Yoga wird oftmals als reines Workout betrachtet, welches lediglich die körperliche Fitness verbessert. Dabei ist der wichtigste Aspekt der Yoga-Praxis die spirituelle Philosophie. Wer sich tiefer mit der Theorie hinter den Asanas – sogenannten «ruhenden Körperstellungen» im Yoga – beschäftigt, merkt schnell, dass Yoga nicht nur Fitness, sondern eine Lebenseinstellung ist.

Kombinierst du Asanas mit der entsprechenden Geisteshaltung, drehst du sprichwörtlich den Wasserhahn auf und beseitigst nebenbei alle Blockaden, die deinen Energiefluss unterbrechen. Dein Körper setzt Endorphine frei, erhöht die Durchblutung deines Gehirns und schenkt so ermüdenden Gedanken weniger Beachtung.

Yoga beinhaltet außerdem Praktiken wie Aparigraha, was «Loslassen von Gedanken» bedeutet. Durch diese Art der Achtsamkeit können wir für unser Wohlbefinden sorgen und negative Einstellungen und Gefühle in Schach halten. So brauchst du weniger Energie, um negative Einstellungen und Gefühle in Schach zu halten und fühlst dich leichter und ausgeglichener.

Wie du mit Yoga deinen Energiefluss stärkst

Der Herbst ist eine Zeit, in der wir uns von den heißen Sommertemperaturen verabschieden und uns auf die kühlen Wintertage vorbereiten. Das Wetter wechselt zwischen sonnig mit einer frischen Brise und erbarmungslos stürmisch, nass. Der Herbst ist eine wunderbare Zeit des Wandels.

Er ist die Phase, in der sich die Natur von dem befreit, was nicht mehr benötigt wird. Bäume lassen ihre Blätter los, das Laub wird zu einer warmen Winterdecke und zersetzt sich schließlich zu Kompost, der den Boden anreichert. So macht sich die Natur bereit für den nächsten Frühling.

Auch unser Körper bereitet sich auf den Winter vor. Wir beginnen, uns zurückzuziehen und uns auf das Wesentliche zu konzentrieren. Nach östlicher Philosophie wird der Herbst vom sogenannten Metallelement bestimmt: Die assoziierten Organe sind die Lunge und der Dickdarm, die auf spiritueller Ebene das Loslassen und das Empfangen von Energie widerspiegeln.

Für einen guten Energiefluss empfehlen wir eine tägliche Yoga-Routine beizubehalten, am besten immer zur gleichen Zeit. Dies wird dir dabei helfen, in Zeiten des Wandels und der Umstellung ruhig und ausgeglichen zu bleiben.

Lege besonderen Wert auf Asanas, die sich auf die Lunge und den Dickdarm konzentrieren, stärke deine Atmung und achte auf ausreichend Schlaf, um deine Energiereserven vollzutanken.

Sechs Asanas für einen energiegeladenen Start in den Tag

Die nachfolgenden Yoga-Übungen verschaffen dir nicht nur einen schwungvollen Start in den Tag, sondern helfen auch, das Nachmittagstief zu überstehen. Du solltest sie immer dann anwenden, wenn du einen kleinen Energieschub brauchst.

1. Die Katze-Kuh Pose – Chakravakasana

Katze-Kuh ist die Pose, in der du auf allen Vieren bist und deine Wirbelsäule wie eine Katze auf und ab krümmst. Diese Asana beruhigt den Geist und entspannt das Nervensystem. Der sanfte Rhythmus der Bewegung beruhigt dich innerlich.

2. Der Krieger – Vira Bhadrasana

Diese Asana wird im Stehen ausgeführt und ist eine fantastische Übung, um Spannungen und Stress abzubauen. Starte in der Bergpose und mache einen großen Schritt nach vorn. Dein vorderes Bein ist in einem 90-Grad-Winkel gebeugt während dein hinteres Bein gestreckt bleibt. Mache deinen Rücken lang und strecke die Arme nach oben aus.

Der Krieger erdet deinen Geist, wodurch du dich gefestigt und bereit für neue Aufgaben fühlst.

3. Die angenehme Sitzhaltung – Sukhasana (Variation)

Der Schneidersitz ist eine entspannende und angenehme Sitzhaltung, die sich deshalb hervorragend für eine Morgenmeditation eignet. Öffnest du in dieser Haltung deine Brust und Schultern, schöpfst du ebenfalls Energie für deinen Tag.

Platziere hierfür deine Fingerspitzen auf den Boden hinter dir. Deine Ellbogen sind leicht gebeugt und ziehen sich zueinander. Beim Einatmen presst du deine Finger in den Boden und bringst deinen Rücken ins Hohlkreuz. Öffne dabei deine Brust und blicke nach oben. Nach ein paar achtsamen Atemzügen wirst du die positive Energie durch deinen Körper fließen spüren.

4. Die Göttinnen-Haltung – Utkata Konasana

In dieser Haltung sind beide Füße fest im Boden verwurzelt, was dir hilft, dich zu erden. Die Wirbelsäule ist gerade, der Bauchnabel zieht nach innen, was den Körper verlängert und Verspannungen löst. Arme und Hände werden nach oben ausgestreckt und geben dir ein Gefühl der Stabilität in Rücken und Schultern.

Deine Brust ist weit geöffnet, du atmest tief und spürst das innere Gleichgewicht. Du fühlst dich stark wie eine Göttin.

5. Das glückliche Baby – Ananda Balasana

Lege dich auf den Rücken und ziehe die Knie zu deiner Brust. Umfasse deine Füße mit den Händen, öffne deine Hüfte und beginne langsam hin und her zu schwingen. Die sanfte Massage der Wirbelsäule hilft dir, dich zu entspannen. Das Halten der Knie gibt dir außerdem ein Gefühl von Sicherheit.

6. Die Schulterbrücke – Setu Bandha Sarvangasana

Alle Rücken-Beuger Posen helfen dabei, Endorphine freizusetzen. Sie helfen, Stress und Angst abzubauen und das Wohlbefinden zu steigern. So auch die Schulterbrücke.

Um in die Schulterbrücke zu gehen, lege dich auf den Rücken und positioniere deine Hände neben deinem Körper. Zieh deine Füße nah an dein Gesäß heran und hebe nun die Hüfte vom Boden, sodass lediglich Füße, Schultern und Kopf Kontakt zur Unterlage haben. Damit diese Haltung noch entspannter für dich wird, kannst du dir einen Yogablock unter das Gesäß legen.

Nimm ein paar tiefe Atemzüge bevor du deinen Rücken langsam abrollst und in die Ausgangsposition zurückkehrst. Was dir darüber hinaus helfen kann, mehr Energie im Alltag zu bekommen, sind Atemübungen.

Wie gelange ich mit Atemübungen zu mehr Energie und Entspannung?

Es heißt nicht ohne Grund der ‘Hauch des Lebens.’ Die Atmung ist eine der wichtigsten Überlebensfunktionen unseres Körpers. Sie wirkt sich auf den Sauerstoffgehalt in unserem Blut aus und somit auf all unsere Organe sowie unser Gehirn. Ein tiefer Atemzug wirkt sich deshalb positiv auf unseren gesamten Körper aus.

Pranayama, das Yoga der Atmung, bringt ähnliche Vorteile wie die Meditationspraxis. Die rhythmische Führung des Atems unterstützt dich bei der Sauerstoffaufnahme. Regelmäßig angewendet, lindert diese Praxis Angstzustände, steigert die Lebensenergie, verbessert die Konzentration und bekämpft Schlaflosigkeit.

Eine gute Einstiegsübung ist der «Breath Of Fire.» Beginne mit diesem Pranayama für nur 30 Sekunden. Steigere die Dauer langsam im Laufe der Zeit, damit sich dein Körper an die Atemtechnik gewöhnen kann und du dich nicht benommen fühlst.

So funktioniert der «Breath of Fire»:

1. Setze dich aufrecht hin und schaffe Raum zwischen deinem Bauchnabel und Herz.

2. Nimm ein paar entspannende Atemzüge durch die Nase, um im Hier und Jetzt anzukommen. Achte darauf, dass dein Bauch mit deiner Atmung erst nach außen und dann nach innen wandert. Stelle dir beim Einatmen vor, dein Zwerchfell ist wie ein mit Luft gefüllter Ballon.  

3. Erhöhe schrittweise deine Atem-Geschwindigkeit. Versuche im gleichen Tempo ein- und auszuatmen, um einen Rhythmus festzulegen.

4. Nach 30 Sekunden lässt du deine Atmung zu einem natürlichen Tempo zurückkommen.

In unserem Beitrag 3 Atemübungen für mehr Puste im Alltag findest du weitere Pranayama-Übungen, die du leicht zu Hause ausprobieren kannst.

Yoga am Abend verbessert deinen Schlaf

Befindest du dich noch im Rhythmus des Sommers und findest es schwierig, abends herunterzufahren? Pranayamas können dir helfen, schneller einzuschlafen. In Kombination mit den folgenden Übungen steht einem erholsamen Schlaf nichts mehr im Weg, sodass du nachts deine Energie aufladen kannst:

1. Beine gegen die Wand – Viparita Karani

Diese erholsame Übung entspannt dein Nervensystem und belebt gleichzeitig deinen Blutkreislauf. Lege dich hierfür auf den Rücken, schiebe dein Gesäß nah an die Wand und lege dann deine Beine nach oben ausgestreckt ab.

2. Liegende Schmetterlingshaltung – Bhadrasana

Der Schmetterling beruhigt das Gehirn und reduziert die geistige Aktivität. Diese Asana führst du ebenfalls liegend aus. Hast du zuvor Viparita Karani gemacht, rutsche nun für den Schmetterling etwas von der Wand weg. Winkle anschließend deine Beine an, lasse die Knie nach außen fallen und presse deine Fußsohlen aktiv gegeneinander.

3. Die Totenstellung – Shavasana

Danach legst du deine Beine wieder ab und streckst diese, gemeinsam mit deinen Armen etwas aus. Deine Handflächen zeigen nach oben. Achte darauf, wie sich dein Körper auf der Unterlage anfühlt und atme dabei langsam und tief.

Shavasana gibt dir einen Moment, in dem du die Wirkung aller vorhergehenden Übungen spürst. Deshalb ist diese Asana am besten für das Ende deiner Praxis geeignet.

Halte jede dieser Posen für etwa zwei Minuten unmittelbar vor dem Schlafengehen für einen tiefen und erholsamen Schlaf.

Yoga im Herbst – Zeit loszulassen

Die Yoga-Philosophie mit ihren Atemübungen und Asanas hilft dir, dich auf die kälteren Jahreszeiten vorzubereiten und mit dem Wandel der Natur mitzugehen.

Lasse die Dinge fließen, statt an ihnen festzuhalten. Der Energiefluss ist ein Kreislauf und wird dich immer wieder mit neuem Schwung versorgen, wenn du lernst loszulassen.

Nutze die Phase der Umstellung, um Altes abzulegen und deinen Fokus auf das Wesentliche zu legen. Schaffe eine Yoga-Routine, die dich entspannt und gleichzeitig Energie spendet...

and don’t forget your LUVIYO!